Der OPAL

 

 

 

Der Name stammt vom altindischen "upala" = Stein, Edelstein und ist später vom griechischen "opallios" = Opal übernommen worden. Die Opalsage behauptet, daß er eine augenstärkende Kraft besitzen soll.

 

 

 

Seine Entstehung wird auf hydrothermale Verwitterung zurückgeführt - d.h. beim Absatz heißer Quellen. Seine chemische Zusammensetzung ist Kieselsäure und etwas Wasser. Er gehört in die Gruppe der Oxyde. Seine Härte liegt bei 5 ½ bis 6 ½ und er hat keine Spaltbarkeit. 

 

Unter dem Mikroskop kann man zu Packungen geballte Kügelchen sehen (Kugelstruktur), die durch Beugung und Reflexion des Lichtes das Farbenspiel = opalisieren (Interferenzfarben / Regenbogenfarben) verursachen. Es ist der einzige bekannte Edelstein, der die einmalige natürliche Eigenschaft besitzt Licht zu brechen, d.h., weisses künstliches oder Sonnenlicht in allen Regenbogenfarben aufzuspalten.

 

 

 

Opale können in versteinerten Hölzern, Muscheln, und anderen organischen Substanzen entstehen.  Die verschiedenen Grundfarben der Opalsubstanz (wir kennen Weiß, Grau, Blau, Grün, Orange und Schwarz ) richten sich nach den chemischen Unterschieden der Sedimentgesteine und somit nach den Spurenelementen Eisen, Kobalt, Kupfer, Nickel, Silber usw., mit denen der Opal aus den Nachbargesteienen beschickt wird. Aus all diesen Gründen ergibt sich schon, daß kein Opal dem anderen gleich sein kann. So muß man bei den Edelopalen mehrere Varietäten unterscheiden:

 

 

 

BOULDER - OPAL   - er tritt im Geröll (Boulder) der Berge in Queensland in Australien auf. Nur ein Teil der Boulder enthält Edelopal. Wie andere Edelopale kommt auch Boulder-Opal in zahlreichen Arten vor, die nach Grundfarbe, Farbenspiel und Mustern definiert werden. Dazu zählen im wesentlichen Schwarzer Boulder-Opal, Heller Boulder-Opal und Boulder Matrixopal. Boulderopal zeichnet sich besonders durch seine gute Festigkeit aus. Er hat eine geheimnisvolle Ausstrahlung, die sicher ihre Wirkung bei dem Betrachter nicht verfehlt. Hierbei ist aber noch YOWAH-NUT anzuführen. Man findet ihn im Yowah, einem Feld im Südwesten von Queensland. Es handelt sich dabei um Eisensteinkonkretionen, die wie ein Nußkern in der Schale aussehen und im Zentrum meist massiven Opal von höchster Qualität enthalten. Hierbei ist noch der Holzopal zu nennen. Fossiles Holz, welches das Glück hatte, bei der Versteinerung schönen Opal angereichert zu haben.

 

 

 

Als nächste Opalvarität nenne ich den WEISSEN EDELOPAL. Er hat eine weiß-milchige Erscheinung auf der sich das Farbenspiel sehr gut abhebt. Der transparente Edelopal allerdings wird KRISTALLOPAL genannt - nicht mit Kristall im kristallographischen Sinn zu verwechseln. Dieser zeigt meist zu dem Opalisieren noch Opaleszenz. Opaleszenz bedeutet die Reflexion des Lichtes an den fein verteilten kleinsten Kieselsäureteilchen. Dadurch kann man im Stein einen rötlichen Schimmer erkennen, was den Stein nochmals hochwertiger macht als er ohnehin schon ist. Wenn jedoch dieser Stein halbdunkel erscheint, mit einem konzentriertem Farbenspiel und bleibender Transparenz wird dieser Opal SEMI-BLACK = halbschwarzer Opal genannt.

 

 

 

Wenn das dunkel noch tiefer wird und alle guten Eigenschaften wie beschrieben erhalten bleiben, ergibt die den berühmten CHRYSTAL-SCHWARZ = schwarzer Opal. Dieser Edelopal hat das schönste und leuchtendste Farbenspiel aller Opale, da sich die Interferenzfarben auf dem schwarzen transparenten Untergrund am besten abheben.  Sie sind fast ganz aus dem Handel verschwunden. Diese Seltenheit läßt sie fast nur noch in Museen auftauchen. Gefunden werden diese Edelopale fast ausschließlich in Australien , Lightning Ridg und einige in Mexiko.

 

 

 

Ein bekannter mexikanischer Edelopal (selten in Australien zu finden) ist der faszinierende transparente HARLEKIN. Er gehört in die Gruppe der Kristallopale. Sein buntes wunderschönes Farbenspiel in einem rechteckigem Muster (Harlekin) hat ihn so berühmt gemacht. Daher ist auch dieser ein sehr seltener wertvoller Opal.

 

 

 

Weiters wird in Mexiko noch der vollkommen transparente, grell orange FEUEROPAL gefunden. Wenn man auf diesem auch noch die Regenbogenfarben entdecken kann, ist auch dieser wieder von fast unschätzbarem Wert.

 

 Alexander von Huboldt soll die ersten Feueropal von Mexiko im Jahre 1804 nach Europa mitgebracht haben.

 

 

 

Sicher ist jedoch, daß jeder Opal eine Faszination für sich ist. So wurde bereits vor ca. 2000 Jahren der Opal von "Plinius" unübertrefflich beschrieben: In ihm zeigt sich das sanfte Feuer des Karfunkels, das violett des Amethystes, das meergrün des Smaragdes, das glühende gelb des Goldes und alles zusammen strahlt in einer unwahrscheinlichen Verbindung. Von den Orientalen wurde er seit jeher als „Anker der Hoffnung“ und Symbol der Reinheit gepriesen, dessen Träger sich in der Hand Gottes befände und vor Krankheiten nichts zu fürchten habe.

 

 

 

Die Römer verwendeten ihn als sogenannten „opthalmos“ (Augenstein) als Universalmittel gegen Augenkrankheiten. Auch galt er als Unterpfand er Liebe. Sie sind die Regenbogenkinder der Erde. Ebenso faszinierend sind die Geschichten die sich um die Förderung des Opals erzählen. Manch ein Opalsucher behauptet „den Schrei“ der Opal gehört zu haben, wenn er mit  einem Metallwerkzeug berührt wird. Diese Menschen leben in Australien in einfachsten Blechhütten und graben sich risikoreich metertief in unter die Erde. Sie haben in den seltensten Fällen nicht mehr als nur einen Spaten und eine Hake. So bewegen sie sich unter sengenden Sonne, mit enormen Risiken, oft Monate oder Jahrelang, in der Hoffnung auf das größte Glück, das mancher Idealist nie findet.

 

 

 

In Australien werden sie in Form von Knollen (Bouler, Nobbies oder Nuts) gefunden:, die in Sandstein auftreten. Das Innere Australiens muss einst zum Meer gehört haben oder ein riesiger Binnensee gewesen sein. In den gewaltigen Ablagerungen von sandigem und tonigem Gestein bildeten sich an verschiedenen weit auseinander liegenden Orten Opale. Australiens Opale gelten als die edelsten der Welt. Als Wertanlage besitzen sie ein schier unerschöpfliches Potential. Opale gehören zu den wenigen Edelsteinen, die man seit über 40 Jahren als enorm Wertstabil zu schätzen gelernt hat. Opale werden in drei Hauptkategorien eingeteilt: Solids, Doublets, Triplets

 

 

 Solid: ist ein Edelopal, einzigartig und ohne besondere Verarbeitungsmethoden veredelt. Dieser Vollopal oder auch Edelopal kann mit oder ohne Mutterboden sein.

 
   

Ein Doublet setzt sich immer aus zwei Teilen zusammen. Der obere Teil besteht aus wertvollem Opal, welcher mit dem Mutterboden verbunden wird.

 

 

 

 

 

Ein Triplet besteht aus wertvollem Opal, der auf der Oberseite mit Quarz und auf der Unterseite mit dem Mutterboden verbunden wird.

 

Leider gibt es nicht nur solche beschriebene Varianten, sondern auch ausgesprochen minderwertige und teilweise synthetisch Dubletten und Tribletten; Für den Laien erscheinen diese Steine zuerst als besonders aktaktiv, bei näherem betrachten allerdings müsste man feststellen das in diesen Stein kein wirkliches Leben zu finden ist.

 


Als letzen Punkt möchte ich die Heilwirkung nicht außer acht lassen.

 

Er stärkt Hoffnung und sichert kindliche Unschuld Daher wurde er „Stein der Hoffnung“ genannt.

 

 

 

Er gilt als GLÜCKSBRINGER und ist der Stein der Künstler und Musiker: = Sieben Töne, sieben Farben

 

Da der Opal angeblich ein Stück des Regenbogens ist, hat er die Fähigkeit, die Passion Liebender in sich aufzunehmen. Er vereinigt in sich die Farbenpracht aller Edelsteine und damit auch deren positive Eigenschaften. Als Talisman stärkt er Treue und Wahrhaftigkeit

 

Auch Augenkrankheiten, Infektionen, Herzkrankheiten, Krebs, Schwangerschaften und andere, ähnliche, Krankheiten konnte man mit ihm bekämpfen, und das Leuchten des Steins konnte Laune und Gesundheit seines Besitzers wiedergeben. Lebensfreude, Optimismus, Leben im Hier und Jetzt wird auch von ihm unterstützt was den Teufel erfreute, doch auch Meuchler mochten den Opal, machte er doch teils unsichtbar. Schöne Haare versprach der Stein auch, und sein Glänzen spiegelte immer die Gesundheit seines Trägers wieder. Eine Besonderheit war die schwarze Variante, die Glück und Hoffnung versprach. Der Feueropal bringt Freude an der Sexualität und hilft bei Impotenz und Frigidität, stärkt den Lebenswillen, regt die Hormonproduktion an, steigert unsere Energie und hilft bei Antriebsschwäche. Ebenso fördert der Feueropal die Fähigkeit, Pläne und neue Ideen sofort umzusetzen. Er bringt geistig Bewegung in unser Leben und lässt uns Lebensfreude und Begeisterungsfähigkeit neu erleben.
Man kann ihn mit Hautkontakt tragen, Meditieren oder das Farbenspiel betrachten.

 

Da die Energie vom Feueropal sehr stark ist, sollte man ihn nicht zu lange anwenden.

 

Sternzeichen: Steinbock, Wassermann, Stier, Krebs, Waage, Skorpion  Monatsstein: Oktober Planetenstein: Pluto